Am 3. Mai 2026 fand in der neuapostolischen Kirche in Beutelsbach ein besonderer Festgottesdienst statt. Grundlage der Predigt war das Bibelwort aus Apostelgeschichte 4,12: „In keinem anderen ist das Heil“. Im Mittelpunkt standen die Taufe der kleinen Helena sowie die Gedanken über Gottes Nähe und Begleitung im Leben. Durch den Gottesdienst führte Dienstleiter Priester Frank Ebert.
Im Mittelpunkt der Predigt stand das Bibelwort aus der Apostelgeschichte. Dabei wurde erläutert, wie Petrus nach der Begegnung mit dem auferstandenen Christus und durch die Wirkung des Heiligen Geistes zu neuer Stärke und Klarheit fand. Es wurde deutlich, dass Gottes Heil nicht auf menschlicher Leistung beruht, sondern auf seiner Liebe, Vergebung und Nähe. Die Gemeinde wurde ermutigt, immer wieder neu auf Gottes Begleitung zu vertrauen und den Mut zu finden, Schritte der Umkehr und des Neuanfangs zu gehen.
Ein weiterer Gedanke der Predigt richtete den Blick auf den Namen jedes einzelnen Menschen. Anhand der biblischen Begegnung zwischen Maria Magdalena und dem auferstandenen Jesus wurde hervorgehoben, dass Gott jeden Menschen kennt und persönlich anspricht. Gerade in einer Zeit, in der Menschen oft nur noch als Nummern wahrgenommen würden, mache der Glaube deutlich, dass jeder Einzelne für Gott wertvoll und gesehen sei.
Besonders eindrücklich wurde die Bedeutung von Gemeinschaft beschrieben. Das Bild eines „Dorfes“, das ein Kind begleitet und trägt, zog sich durch mehrere Gedanken des Gottesdienstes. Vielfalt, offene Türen, gegenseitige Unterstützung und Verwurzelung im Glauben wurden als großer Reichtum hervorgehoben. Die Gemeinde verstand sich dabei als Teil dieses schützenden und tragenden Umfelds für Helena und ihre Familie.
Im Rahmen der Taufhandlung empfing Helena die Heilige Wassertaufe. Die Eltern bekannten vor Gott und der Gemeinde ihren Glauben und ihre Bereitschaft, ihre Tochter im Glauben zu begleiten. Verschiedene Musikbeiträge sowie Beiträge der Kinder verliehen diesem Moment eine persönliche und herzliche Atmosphäre. Besonders bewegend war der Gedanke, dass Gott jeden Menschen beim Namen kennt und auf seinem Lebensweg begleitet.
Auch die Feier des Heiligen Abendmahls stand im Zeichen der Nähe Gottes. Immer wieder wurde betont, dass Gottes Liebe und Vergebung unverdient geschenkt werden und Menschen Kraft für ihren Alltag geben können. Dabei verband der Gottesdienst persönliche Glaubensgedanken mit dem Erleben von Gemeinschaft und gegenseitiger Unterstützung.
Zum Abschluss des Gottesdienstes richtete sich der Blick noch einmal auf die Hoffnung und Zuversicht, die aus dem Glauben erwachsen können. Die Gemeinde wurde daran erinnert, dass Gott Menschen auf ihrem Weg begleitet und ihnen immer wieder neue Kraft schenkt. So blieb ein festlicher und zugleich persönlicher Gottesdienst in dankbarer Erinnerung.